Jonglier-Wochenende – Gaukler vor dem Herrn

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„Gaukler vor dem Herrn“, ein Jonglier-Wochenende für alle, die artistisch tätig sind oder es gerne (mehr) sein würden. Die idyllisch gelegene Burg bietet viele Orte, um sich an den verschiedensten Requisiten auszuprobieren: von der klassischen Drei-Ball-Jonglage, über Diabolo, Jojo, Keulenjonglage, Poi-Swinging, Devil-Stick, Slackline, Akrobatik u.v.m.

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Osterfreizeit – Praktische Politik – Selbst labern statt labern lassen!

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Die Politik gestaltet die Zukunft. Aber was sagt denn die Zukunft dazu?
Die Jugend ist von der Politik am meisten betroffen – trotzdem kommt das Thema oft zu kurz. In der Schule sind Mathe, Englisch oder Physik meist wichtiger. Unsere Quickborn Jugend möchte sich deshalb intensiv mit politischen Themen der heutigen Zeit auseinandersetzen.
Es erwarten euch aufregende Debatten über innen- und außenpolitische Themen, viele spannende Diskussionen und natürlich praktische Beispiele.
Im Mittelpunkt stehen ein besseres Verstehen von Politik, kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, wie wir selbst etwas verändern können und natürlich wie immer – viel Spaß dabei.

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Osterfreizeit – Schlaf – zwischen unruhigen Nächten und schönen Träumen!

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Durch einen sich verändernden Schlafrhythmus, dem die frühen Schulzeiten im Wege stehen, bekommen viele Jugendliche zu wenig Schlaf, obwohl gerade sie mehr brauchen als Erwachsene.

Auf der kommenden Ostertagung werden wir uns  sehr intensiv mit dem speziellen Schlafrhythmus unseres Alters beschäftigen und damit, wozu Schlaf gut ist, welche Arten und Schlafphasen es gibt und wie diese mit der Gesundheit und dem persönlichen Wohlbefinden zusammenhängen. Dabei werden wir auch verschiedene Schlafstörungen kennenlernen und schlaffördernde Techniken, wie zum Beispiel autogenes Training.

Im Mittelpunkt stehen die bewusstere Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Schlafgewohnheiten, sowie selbständiges Entwickeln von Lösungsansätzen für eventuelle Probleme.

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Silvestertagung – Wissenschaft und Religion

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Glauben ist nicht Wissen, sagt man. Ist nun Religion nur die Vorstufe der Naturwissenschaft, ein Relikt aus der Vergangenheit für unaufgeklärte, primitive Kreise, das heute überwunden werden muss? Übernatürliche Erklärungen, Offenbarungen und Wunder werden heute abgelehnt und in den Bereich des Irrationalen und subjektiven Glaubens verwiesen. Demgegenüber wird ein objektives Wissen gestellt, das die Naturwissenschaften mittels ihrer empirischen Methoden erzeugen. Die (katholische) Kirche scheint in ihrer Geschichte von den Naturwissenschaften ausgebremst worden zu sein: Der 500 Jahre alte „Fall“ Galileo Galileis dient als Symbolfigur für die Wahrheitsliebe der Naturwissenschaften und der Fortschrittsfeindlichkeit der katholischen Kirche. Zunehmend scheinen sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und christliche bzw. allgemein religiöse Aussagen zu widersprechen: Entstand die Welt zufällig oder aus dem Entschluss Gottes? Kann die weitere evolutive Entwicklung als blindes erbarmungsloses Geschehen beschrieben werden, wie es der Nobelpreisträger Jacques Monod behauptete? Ist der Mensch ein Zufallsprodukt? Ist sein Geist ein vorherbestimmtes Abfallprodukt des Gehirns ohne jeden Eigenwert? Gibt es das „Ich“ des Menschen gar nicht, wie zahlreiche Neurowissenschaftler unserer Tage behaupten? Lehrt uns der Blick in den Himmel nur die Leere des Kosmos und Verlassenheit des Menschen, wie Stephen Hawking erklärt?

„Religion ist Opium fürs Volk“, schrieb Karl Marx schon 1844, kritisierend, dass der Mensch die Religion mache und nicht die Religion den Menschen. Ist Religion ein evolutionsbiologischer Trick, um den Menschen fit zu machen im Kampf ums Überleben, der heute überwunden ist? Doch kann Religion wirklich auf ihren innerweltlichen Nutzen  reduziert werden? Können religiöse Erfahrungen, die Hoffnung auf ein Jenseits, der Glaube an mehr als Messbares wirklich als sinnlos abgetan werden?

Viele unter uns erfahren in ihrem täglichen Leben eine bemerkenswerte Trennung: Der Blick auf die Alltagswelt erlaubt nur den Schluss, dass alles, was uns begegnet, rational erklärbar geworden ist. Wir bewegen uns sicher in der Verwendung aller technischen Erfindungen, die uns naturwissenschaftliches Denken ermöglicht hat. Daneben stehen unsere ethischen und religiösen Gefühle. In Kirche und Gemeinschaft, in Gebet und Kontemplation erfahren wir eine Gottheit, der wir uns anvertrauen, die unser Leben begleitet. Bemerkenswerter Weise ergibt sich für viele Menschen ein Nebeneinander von Religion und Alltagswelt. Beide wissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung der Welt, Naturwissenschaften und Theologie, existieren parallel und bieten unterschiedliche Erkenntnisse auf unterschiedliche Fragen unseres Seins an. Noch vor Jahrhunderten waren den Menschen viele natürliche Phänomene fremd. Viele sahen in der Natur und in menschlichem Handeln göttliches Wirken für zwingend erforderlich und gegeben an. Die Naturwissenschaften haben jedoch mittlerweile Schritt für Schritt die Welt immer weiter und tiefergehend erforscht und erklärt, dringen in alle Winkel unserer Welt, in den Weltraum und bis ins innerste der Materie vor. Religiöse Erklärungen wurden vielfach verdrängt bzw. mussten aufgegeben werden. Dadurch haben sich unser Bild von Gott und das Bild vom Menschen gewandelt.

In unserer heutigen Welt steuern beide Denkansätze wieder direkt aufeinander zu, da technische Errungenschaften, wie die Gentechnologie oder Atomwaffen, durch die Gesellschaft mit ethischen Gesichtspunkten bewertet und dabei religiöse Erfahrungen und Maßstäbe mit herangezogen werden.

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