Ost-West-Kreis im Quickborn-Arbeitskreis

Zu DDR-Zeiten war dem Quickborn-Arbeitskreis der Kontakt mit den Freunden in Ostdeutschland besonders wichtig. Neben Briefkontakten und Paketaktionen in den Osten fanden im Frühjahr und im Herbst, meist zur Zeit der Leipziger Messe, Begegnungen in Leipzig statt, zunächst auch mit Hermann Hoffmann. Quickborner aus dem Westen wurden in den Familien im Osten herzlich aufgenommen. Man traf sich auf den von Benno Plum und Franz Pfaff  im Bischof-Legge-Haus in Leipzig-Connewitz organisierten Veranstaltungen zu Eucharistiefeier, thematischer Arbeit, zum Singen und Tanzen.

Auch nach der Wiedervereinigung arbeitet der Kreis intensiv weiter. Seit 1990 findet das Frühlingstreffen am Laetare-Wochenende in der Mitte der Fastenzeit auf Burg Rothenfels statt. Das Herbstreffen findet seit einigen Jahren in Zwochau statt. Die Themen der von Inge Bogner geleiteten Frühlingstreffen greifen historische, aber auch ganz aktuelle Fragestellungen auf.

Die Themen der letzten Jahre:

Geplante Veranstaltungen

Werkwoche Quickborn-Älterengemeinschaft – „… du erneuerst das Angesicht der Erde (Ps. 104,30). Vom Wirken des heiligen Geistes in der Schöpfung“

Du erneuerst das Angesicht der Erde (Ps. 104,30). Vom Wirken des hl. Geistes in der Schöpfung Die Welt lässt sich als Faktum oder als Geheimnis betrachten. Beides ist wichtig. Wie gehören Naturwissenschaft und Theologie, wie Evolution und Schöpfung zusammen? Was meint der 1. Glaubensartikel für aufgeklärte Christen, was die Rede von der Welt als Gottes fortwährender (!) Schöpfung und Vollendung? Wirkt der dreifaltige Gott in der Welt, ja handelt er und greift ein? Dieses poetisch-sakramentale Weltverständnis ist in der Liturgie ebenso zu lernen wie in den Sonnengesängen eines Franz von Assisi und Johannes vom Kreuz. Werkwoche des Quickborn und Freunde....

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Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71
Rothenfels, Bayern 97851 Deutschland
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Ost-West-Treffen – Ökumene

Noch um 1950 bekannten sich 90% der Bevölkerung der DDR zur evangelischen Kirche, heute sind es etwa 20%. Die knapp 4% Katholiken leben also in einer doppelten Diaspora: gegenüber den evangelischen Christen und der übergroßen Zahl derer, die ohne kirchliche Bindung sind. In der Wendezeit wurden leider viele ökumenische Errungenschaften in Frage gestellt. Der Einfluss der Kirchen auf die Politik - um nicht zu sagen: die Machtfrage - rückte in den Vordergrund. Heute stehen die Gemeinsamkeiten wieder im Vordergrund. Evangelische wie katholische Kirche sehen sich denselben Herausforderungen ausgesetzt: der rasant fortschreitenden Säkularisation. Das aber dürfte inzwischen ein gesamtdeutsches Phänomen sein.

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Mariapoli-Begegnungszentrum Zwochau, Hallesche Straße 38
Wiedemar, Sachsen 04509 Deutschland
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