Die Tagungen des Quickborn-Arbeitskreises

"Auf den Tagungen erleben wir Gemeinschaft und geben sie mit Begeisterung an Familien und Freunde weiter. So wirken wir in den Alltag hinein und tragen zur Veränderung und Gestaltung der Gesellschaft und Kirche um uns herum bei." (Aus dem Selbstverständnis)

Mittelpunkt des Quickborn-Arbeitskreises ist die Begegnung auf Tagungen zumeist auf Burg Rothenfels. Im Vordergrund stehen dabei die Auseinandersetzung mit von den Teilnehmern selbst bestimmten Themen, die aktive Jugendarbeit und die Begegnung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen. Zur gemeinsamen Besinnung finden mit viel Eigeninitiative gestaltete Gottesdienste statt. In den thematischen Anteilen der Tagungen erörtern - meist externe - Experten in Referaten religiöse, gesellschaftspolitische oder kulturelle Fragestellungen, die von den Teilnehmern im Plenum oder in Gesprächskreisen weiter diskutiert werden. Daneben stehen musisch-kreative Arbeitskreise, die von den Teilnehmern selbst angeboten und mit viel Hingabe gestaltet werden, auf dem Programm der Treffen. Die Tagungsformate ermöglichen jedem Teilnehmer sich aktiv einzubringen und zum Gelingen jeder der Veranstaltungen beizutragen.

Im Veranstaltungsüberblick weisen wir auch auf Veranstaltungen der Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels hin.

Datum Veranstaltung
28/12/2017 - 04/01/2018
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Silvestertagung 2017/2018 – Leben wir, um zu arbeiten, oder arbeiten wir, um zu leben!
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Die im Titel der Silvestertagung gestellte Frage lässt sich in einem ersten Anlauf schnell beantworten. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass eine mögliche Antwort von vielen Faktoren abhängt. Und vielleicht gibt es ja auch gar nicht die eine, sondern es zeigen sich viele Antworten.

13/10/2017 - 15/10/2017
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Vorbereitungstreffen für die Silvestertagung 2017/2018
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Vorbereitung der Silvestertagung mit dem Referenten.

06/10/2017 - 08/10/2017
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Treffen des Ost-West-Kreises im Bund Quickborn – "Pragmatismus – Populismus"
Mariapoli-Begegnungszentrum Zwochau, Hallesche Straße 38, 04509 Wiedemar

Herbsttreffen 2017 von Freitag, dem 6. Oktober 2017 bis Sonntag, den 8. Oktober 2017 in Zwochau bei Leipzig.
Prof. Dr. Bernhard Husemann spricht über:
„Pragmatismus – Populismus“
Ein Gespenst geht um in Europa.“: Populistische Parteien und Bewegungen treten in vielen Staaten Europas und der Welt auf und werden aggressiver.
Populisten sind die Vereinfacher.
Muss man sich davor fürchten? Sind sie eine Gefahr für unsere Demokratie?

20/08/2017 - 27/08/2017
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Werkwoche Quickborn-Älterengemeinschaft - Glauben aus der Bibel heraus. Wie heute Bibel lesen?
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Details folgen

28/07/2017 - 30/07/2017
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Hohberg-Treffen / Arbeit - Last und Lust
Niederschopfheim, Hauptstr. 55, 77749 Hohberg

Begegnen, feiern, diskutieren, Spaß haben, Baden kennenlernen, Gottesdienst feiern, Ausflüge genießen, essen und trinken, lachen und singen…..……

04/06/2017
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Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Quickborn Arbeitskreises im Rahmen der Rothenfelser Pfingsttagung
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Fremde – hier! Rothenfelser Pfingsttagung vom 2.-5.6.2017
Die Fremdenangst geht um. Woher kommen die urtümlichen Instinkte? Gelten die Ängste auch dem Fremden in uns selbst? Wie empfinden die Fremden die Fremde bei uns? Mit Dr. Gotthard Fuchs, Prof. Dr. Joachim Negel u.a.

24/05/2017 - 28/05/2017
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Tagung für junge Familien und Erwachsene - Humor ist, wenn man trotzdem lacht…
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Lachen sei gesund oder sogar die beste Medizin – dies sagen uns die Sprichwörter und die Alltagsüberzeugungen. Stimmt dies aber? Warum lachen die Menschen überhaupt – oder die Tiere? Was ist an einem Witz das Komische? Warum gibt es in unserer Kultur auch eine Geschichte des Lachverbotes?

Komik und Lachen spielen im religiösen Kontext (im AT, das Lachen des Zeus oder das Osterlachen), bei Machtspielen (das Auslachen von Anderen als Herabsetzung) oder bei der Formulierung des überraschend Neuen (ein Witz muss neu sein) eine Rolle.

Was darf Satire? Alles (Tucholsky) – oder  nicht?

Komik ist ein Grenzdiskurs, bei dem auch kulturelle Grenzen zu beachten sind. So können Vertreter von Religionen angesichts ihres Verhaltens Gegenstand des Spotts werden, aber nicht die Religion selbst – das ist die herrschende Meinung. In der „Gelotologie“, der Lachforschung, wird dies näher untersucht. Natürlich soll in diesem Seminar auch gelacht werden. Denn der Humor fängt dort an, wo der Spaß aufhört (Werner Finck).

17/04/2017 - 22/04/2017
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Osterfreizeit: "Schlaf - zwischen unruhigen Nächten und schönen Träumen! "
Gruppenhaus St. Benedikt, Schottenhöfen 8 , 77787 Nordrach

Durch einen sich verändernden Schlafrhythmus, dem die frühen Schulzeiten im Wege stehen, bekommen viele Jugendliche zu wenig Schlaf, obwohl gerade sie mehr brauchen als Erwachsene.

Auf der kommenden Ostertagung werden wir uns  sehr intensiv mit dem speziellen Schlafrhythmus unseres Alters beschäftigen und damit, wozu Schlaf gut ist, welche Arten und Schlafphasen es gibt und wie diese mit der Gesundheit und dem persönlichen Wohlbefinden zusammenhängen. Dabei werden wir auch verschiedene Schlafstörungen kennenlernen und schlaffördernde Techniken, wie zum Beispiel autogenes Training.

Im Mittelpunkt stehen die bewusstere Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Schlafgewohnheiten, sowie selbständiges Entwickeln von Lösungsansätzen für eventuelle Probleme.

24/03/2017 - 26/03/2017
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Treffen des Ost-West-Kreises im Bund Quickborn - Wie klingt, was Du glaubst?
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Frühlingstreffen 2017 des Ost-West-Kreises im Bund Quickborn von Freitag, dem 24. – 26. März 2017 auf Burg Rothenfels am Main unter dem Thema: „Wie klingt, was Du glaubst?“

Judith Bomheuer-Kuschel, Serap Ermis und Alon Wallach berichten aus christlicher, muslimischer und jüdischer Perspektive über das musikalisch-theologische Trimum-Projekt, eine Musik des Trialogs, und informieren über Bedeutung und Chancen des gemeinsamen Singens von Christen, Juden und Muslimen.

28/12/2016 - 04/01/2017
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Silvestertagung 2016/2017 - Wissenschaft und Religion
Burg Rothenfels, Bergrothenfelser Str. 71, 97851 Rothenfels

Glauben ist nicht Wissen, sagt man. Ist nun Religion nur die Vorstufe der Naturwissenschaft, ein Relikt aus der Vergangenheit für unaufgeklärte, primitive Kreise, das heute überwunden werden muss? Übernatürliche Erklärungen, Offenbarungen und Wunder werden heute abgelehnt und in den Bereich des Irrationalen und subjektiven Glaubens verwiesen. Demgegenüber wird ein objektives Wissen gestellt, das die Naturwissenschaften mittels ihrer empirischen Methoden erzeugen. Die (katholische) Kirche scheint in ihrer Geschichte von den Naturwissenschaften ausgebremst worden zu sein: Der 500 Jahre alte „Fall“ Galileo Galileis dient als Symbolfigur für die Wahrheitsliebe der Naturwissenschaften und der Fortschrittsfeindlichkeit der katholischen Kirche. Zunehmend scheinen sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und christliche bzw. allgemein religiöse Aussagen zu widersprechen: Entstand die Welt zufällig oder aus dem Entschluss Gottes? Kann die weitere evolutive Entwicklung als blindes erbarmungsloses Geschehen beschrieben werden, wie es der Nobelpreisträger Jacques Monod behauptete? Ist der Mensch ein Zufallsprodukt? Ist sein Geist ein vorherbestimmtes Abfallprodukt des Gehirns ohne jeden Eigenwert? Gibt es das „Ich“ des Menschen gar nicht, wie zahlreiche Neurowissenschaftler unserer Tage behaupten? Lehrt uns der Blick in den Himmel nur die Leere des Kosmos und Verlassenheit des Menschen, wie Stephen Hawking erklärt?

„Religion ist Opium fürs Volk“, schrieb Karl Marx schon 1844, kritisierend, dass der Mensch die Religion mache und nicht die Religion den Menschen. Ist Religion ein evolutionsbiologischer Trick, um den Menschen fit zu machen im Kampf ums Überleben, der heute überwunden ist? Doch kann Religion wirklich auf ihren innerweltlichen Nutzen  reduziert werden? Können religiöse Erfahrungen, die Hoffnung auf ein Jenseits, der Glaube an mehr als Messbares wirklich als sinnlos abgetan werden?

Viele unter uns erfahren in ihrem täglichen Leben eine bemerkenswerte Trennung: Der Blick auf die Alltagswelt erlaubt nur den Schluss, dass alles, was uns begegnet, rational erklärbar geworden ist. Wir bewegen uns sicher in der Verwendung aller technischen Erfindungen, die uns naturwissenschaftliches Denken ermöglicht hat. Daneben stehen unsere ethischen und religiösen Gefühle. In Kirche und Gemeinschaft, in Gebet und Kontemplation erfahren wir eine Gottheit, der wir uns anvertrauen, die unser Leben begleitet. Bemerkenswerter Weise ergibt sich für viele Menschen ein Nebeneinander von Religion und Alltagswelt. Beide wissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung der Welt, Naturwissenschaften und Theologie, existieren parallel und bieten unterschiedliche Erkenntnisse auf unterschiedliche Fragen unseres Seins an. Noch vor Jahrhunderten waren den Menschen viele natürliche Phänomene fremd. Viele sahen in der Natur und in menschlichem Handeln göttliches Wirken für zwingend erforderlich und gegeben an. Die Naturwissenschaften haben jedoch mittlerweile Schritt für Schritt die Welt immer weiter und tiefergehend erforscht und erklärt, dringen in alle Winkel unserer Welt, in den Weltraum und bis ins innerste der Materie vor. Religiöse Erklärungen wurden vielfach verdrängt bzw. mussten aufgegeben werden. Dadurch haben sich unser Bild von Gott und das Bild vom Menschen gewandelt.

In unserer heutigen Welt steuern beide Denkansätze wieder direkt aufeinander zu, da technische Errungenschaften, wie die Gentechnologie oder Atomwaffen, durch die Gesellschaft mit ethischen Gesichtspunkten bewertet und dabei religiöse Erfahrungen und Maßstäbe mit herangezogen werden.

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