Jugend

Silvestertagung – ERNÄHRUNG – unser Umgang mit dem täglichen Brot

Mehr und mehr Menschen machen sich Gedanken über ihre tägliche Ernährung. Viele achten auf Zusammensetzung oder Herkunft der Lebensmittel. Andere lassen sich dabei vom eigenen Gesundheitsbewusstsein oder den ethischen Maßregelungen leiten. Ernährungsstile werden zu Trends tituliert, wie es aktuell beim Veganismus, Clean Eating oder Paleo passiert. Ernährung ist nicht nur Essen, sondern auch Lebensstil und möglicherweise Abgrenzungsmerkmal. Doch auch die andere Seite der Medaille offenbart sich schnell. Diesen Trends zum bewussteren Konsum stehen hohe Konsumraten, hohe Anteile an Lebensmittelabfällen oder die extrem niedrigen Lebensmittelpreise entgegen. Ein großer Teil der Gesellschaft konsumiert Nahrungsmittel als immer verfügbares und möglichst günstiges Gut. Parallel dazu wachsen die Zahl der Übergewichtigen und der Anteil an ernährungsassoziierten Krankheiten kontinuierlich.

Osterfreizeit – FREI(E)ZEITVERTREIB – Wie gestalte ich meinen Alltag

In der heutigen Zeit wird Freizeit immer mehr ein Luxusgut. Nicht nur die wenige Zeit, die uns jungen Menschen durch Schule etc. bleibt, auch teure Kosten für Hobbys wie Musikinstrumente beeinflussen unseren Umgang mit der freien Zeit. Wie definiere ich überhaupt „Freizeit“? Wie viel habe ich davon? Wie gestalte ich meine Freizeit. Welche Konsequenzen hat weniger Freizeit?

Silvestertagung – KIRCHE – quo vadis?

Die, die „mich in vielem so ärgert, plagt, mir Kummer und Sorgen macht“, ist dieselbe, „der ich wie keiner anderen geschichtlichen Macht tief dankbar bin.“ So beschreibt der katholische Publizist und Schriftsteller Walter Dirks in seiner Autobiographie das Verhältnis zu seiner „problematischen Kirche“. Mehr als 50 Jahre später hat sich der hier angedeutete Zwiespalt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Umbrüche in den christlichen Gemeinden weiter ausgebreitet, ja noch deutlich verstärkt. Die allgegenwärtige Volkskirche, welcher der Quickborner Dirks erlebte, ist ebenso passé wie das katholische Milieu, dem der Arbeitersohn entstammte. Die Fremdheit kirchlicher Sprache und Riten, ihrer Ämter und Hierarchien scheint konfessionsübergreifend vor allem für junge Menschen heute kaum mehr vermittelbar, und scheint nicht nur für diese weiter an Interesse und Bedeutung zu verlieren. Aber auch wir tragen unsere eigene Version des leidigen Doppelthemas von Resignation und Engagement, von Enttäuschung und Hoffnung, von Zorn und Zuneigung in uns. Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Not mit der Kirche ja immer auch die Not mit uns selbst, mit unserem eigenen Christsein mit einschließt. Diese Spannung bleibt  keineswegs äußerlich; es ist die Grenze zwischen Liebe und Verweigerung, zwischen Glaube und Unglaube, die mitten durch uns selbst hindurch läuft.
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