Osterfreizeit – Schlaf – zwischen unruhigen Nächten und schönen Träumen!

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Durch einen sich verändernden Schlafrhythmus, dem die frühen Schulzeiten im Wege stehen, bekommen viele Jugendliche zu wenig Schlaf, obwohl gerade sie mehr brauchen als Erwachsene.

Auf der kommenden Ostertagung werden wir uns  sehr intensiv mit dem speziellen Schlafrhythmus unseres Alters beschäftigen und damit, wozu Schlaf gut ist, welche Arten und Schlafphasen es gibt und wie diese mit der Gesundheit und dem persönlichen Wohlbefinden zusammenhängen. Dabei werden wir auch verschiedene Schlafstörungen kennenlernen und schlaffördernde Techniken, wie zum Beispiel autogenes Training.

Im Mittelpunkt stehen die bewusstere Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Schlafgewohnheiten, sowie selbständiges Entwickeln von Lösungsansätzen für eventuelle Probleme.

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Silvestertagung – Wissenschaft und Religion

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Glauben ist nicht Wissen, sagt man. Ist nun Religion nur die Vorstufe der Naturwissenschaft, ein Relikt aus der Vergangenheit für unaufgeklärte, primitive Kreise, das heute überwunden werden muss? Übernatürliche Erklärungen, Offenbarungen und Wunder werden heute abgelehnt und in den Bereich des Irrationalen und subjektiven Glaubens verwiesen. Demgegenüber wird ein objektives Wissen gestellt, das die Naturwissenschaften mittels ihrer empirischen Methoden erzeugen. Die (katholische) Kirche scheint in ihrer Geschichte von den Naturwissenschaften ausgebremst worden zu sein: Der 500 Jahre alte „Fall“ Galileo Galileis dient als Symbolfigur für die Wahrheitsliebe der Naturwissenschaften und der Fortschrittsfeindlichkeit der katholischen Kirche. Zunehmend scheinen sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und christliche bzw. allgemein religiöse Aussagen zu widersprechen: Entstand die Welt zufällig oder aus dem Entschluss Gottes? Kann die weitere evolutive Entwicklung als blindes erbarmungsloses Geschehen beschrieben werden, wie es der Nobelpreisträger Jacques Monod behauptete? Ist der Mensch ein Zufallsprodukt? Ist sein Geist ein vorherbestimmtes Abfallprodukt des Gehirns ohne jeden Eigenwert? Gibt es das „Ich“ des Menschen gar nicht, wie zahlreiche Neurowissenschaftler unserer Tage behaupten? Lehrt uns der Blick in den Himmel nur die Leere des Kosmos und Verlassenheit des Menschen, wie Stephen Hawking erklärt?

„Religion ist Opium fürs Volk“, schrieb Karl Marx schon 1844, kritisierend, dass der Mensch die Religion mache und nicht die Religion den Menschen. Ist Religion ein evolutionsbiologischer Trick, um den Menschen fit zu machen im Kampf ums Überleben, der heute überwunden ist? Doch kann Religion wirklich auf ihren innerweltlichen Nutzen  reduziert werden? Können religiöse Erfahrungen, die Hoffnung auf ein Jenseits, der Glaube an mehr als Messbares wirklich als sinnlos abgetan werden?

Viele unter uns erfahren in ihrem täglichen Leben eine bemerkenswerte Trennung: Der Blick auf die Alltagswelt erlaubt nur den Schluss, dass alles, was uns begegnet, rational erklärbar geworden ist. Wir bewegen uns sicher in der Verwendung aller technischen Erfindungen, die uns naturwissenschaftliches Denken ermöglicht hat. Daneben stehen unsere ethischen und religiösen Gefühle. In Kirche und Gemeinschaft, in Gebet und Kontemplation erfahren wir eine Gottheit, der wir uns anvertrauen, die unser Leben begleitet. Bemerkenswerter Weise ergibt sich für viele Menschen ein Nebeneinander von Religion und Alltagswelt. Beide wissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung der Welt, Naturwissenschaften und Theologie, existieren parallel und bieten unterschiedliche Erkenntnisse auf unterschiedliche Fragen unseres Seins an. Noch vor Jahrhunderten waren den Menschen viele natürliche Phänomene fremd. Viele sahen in der Natur und in menschlichem Handeln göttliches Wirken für zwingend erforderlich und gegeben an. Die Naturwissenschaften haben jedoch mittlerweile Schritt für Schritt die Welt immer weiter und tiefergehend erforscht und erklärt, dringen in alle Winkel unserer Welt, in den Weltraum und bis ins innerste der Materie vor. Religiöse Erklärungen wurden vielfach verdrängt bzw. mussten aufgegeben werden. Dadurch haben sich unser Bild von Gott und das Bild vom Menschen gewandelt.

In unserer heutigen Welt steuern beide Denkansätze wieder direkt aufeinander zu, da technische Errungenschaften, wie die Gentechnologie oder Atomwaffen, durch die Gesellschaft mit ethischen Gesichtspunkten bewertet und dabei religiöse Erfahrungen und Maßstäbe mit herangezogen werden.

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Osterfreizeit – Leben in anderen Kulturen

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Andere Länder, andere Sitten. In Zeiten der Globalisierung, Langstreckenflügen, Migration und Flüchtlingsströmen, werden wir immer häufiger mit anderen Kulturen konfrontiert. Seien es Gerüche, Lebensmittel, Kleidung, Sprache oder Weltanschauung, anders ist vieles in einer anderen Kultur. Nicht selten erlebt man bei so viel Neuem und Fremden einen Kulturschock und ist irritiert über die Bräuche und Sitten, weil man sie anfangs nur schwer versteht. Dies stellt uns vor die Herausforderung Verständnis und Toleranz aufzubringen. Doch sind andere Kulturen nicht nur befremdlich, sondern auch sehr interessant und spannend. Gleichzeitig lassen sich neben vielen Gegensätzen auch Schnittstellen finden. Um den Gewinn einer multikulturellen Gesellschaft voll ausschöpfen zu können, ist es wichtig die Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Herkunft zu verbessern.

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Silvestertagung – ERNÄHRUNG – unser Umgang mit dem täglichen Brot

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Mehr und mehr Menschen machen sich Gedanken über ihre tägliche Ernährung. Viele achten auf Zusammensetzung oder Herkunft der Lebensmittel. Andere lassen sich dabei vom eigenen Gesundheitsbewusstsein oder den ethischen Maßregelungen leiten. Ernährungsstile werden zu Trends tituliert, wie es aktuell beim Veganismus, Clean Eating oder Paleo passiert. Ernährung ist nicht nur Essen, sondern auch Lebensstil und möglicherweise Abgrenzungsmerkmal. Doch auch die andere Seite der Medaille offenbart sich schnell. Diesen Trends zum bewussteren Konsum stehen hohe Konsumraten, hohe Anteile an Lebensmittelabfällen oder die extrem niedrigen Lebensmittelpreise entgegen. Ein großer Teil der Gesellschaft konsumiert Nahrungsmittel als immer verfügbares und möglichst günstiges Gut. Parallel dazu wachsen die Zahl der Übergewichtigen und der Anteil an ernährungsassoziierten Krankheiten kontinuierlich.

Ernährung ist zu einem komplexen Feld geworden – in einer Gesellschaft, die nicht über die Grundversorgung nachdenken muss, sondern über die Vermeidung von Überschüssen. So ist es heute schwieriger denn je, die „richtigen“ Entscheidungen zu definieren oder diese gar zu treffen. Und genau an dieser Stelle will die Tagung anknüpfen. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll erarbeitet werden, welche Entscheidungen im Ernährungsalltag wichtig sind und welche Maßnahmen möglichst einfach die Möglichkeiten der eigenen Gestaltungsfreiheit erhöhen. Gleichzeitig soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verdeutlicht werden, wie komplex Wertschöpfungsketten zur Erzeugung von Lebensmitteln sind und dass Veränderungen häufig sehr vieler kleiner und großer Entscheidungen bedürfen, sowohl im privaten Haushalt, als auch beim Großverbraucher. Damit soll ihnen fundiertes Hintergrundwissen über den eigenen Konsum von Lebensmitteln, aber auch über deren Produktion vermittelt werden.

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Osterfreizeit – FREI(E)ZEITVERTREIB – Wie gestalte ich meinen Alltag

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In der heutigen Zeit wird Freizeit immer mehr ein Luxusgut. Nicht nur die wenige Zeit, die uns jungen Menschen durch Schule etc. bleibt, auch teure Kosten für Hobbys wie Musikinstrumente beeinflussen unseren Umgang mit der freien Zeit. Wie definiere ich überhaupt „Freizeit“? Wie viel habe ich davon? Wie gestalte ich meine Freizeit. Welche Konsequenzen hat weniger Freizeit?

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Silvestertagung – KIRCHE – quo vadis?

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Die, die „mich in vielem so ärgert, plagt, mir Kummer und Sorgen macht“, ist dieselbe, „der ich wie keiner anderen geschichtlichen Macht tief dankbar bin.“ So beschreibt der katholische Publizist und Schriftsteller Walter Dirks in seiner Autobiographie das Verhältnis zu seiner „problematischen Kirche“.
Mehr als 50 Jahre später hat sich der hier angedeutete Zwiespalt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Umbrüche in den christlichen Gemeinden weiter ausgebreitet, ja noch deutlich verstärkt.
Die allgegenwärtige Volkskirche, welcher der Quickborner Dirks erlebte, ist ebenso passé wie das katholische Milieu, dem der Arbeitersohn entstammte.
Die Fremdheit kirchlicher Sprache und Riten, ihrer Ämter und Hierarchien scheint konfessionsübergreifend vor allem für junge Menschen heute kaum mehr vermittelbar, und scheint nicht nur für diese weiter an Interesse und Bedeutung zu verlieren.
Aber auch wir tragen unsere eigene Version des leidigen Doppelthemas von Resignation und Engagement, von Enttäuschung und Hoffnung, von Zorn und Zuneigung in uns. Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Not mit der Kirche ja immer auch die Not mit uns selbst, mit unserem eigenen Christsein mit einschließt. Diese Spannung bleibt  keineswegs äußerlich; es ist die Grenze zwischen Liebe und Verweigerung, zwischen Glaube und Unglaube, die mitten durch uns selbst hindurch läuft.

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