Bildung

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Pfingsttagung – Was ist Wohlstand?

Der Traum, ewiges Wachstum bringe Wohlstand für alle, ist ausgeträumt. Und dass Geld ohnehin nicht glücklich macht, zeigt die erschütternde Unicef-Studie 2013: Obwohl es Kindern bei uns materiell sehr gut geht, zählen sie zu den unglücklichsten der Welt. Im Himalaja-Staat Bhutan versucht man unterdessen, Glück ganzheitlich zu definieren – und anstelle des BIP auch zu berechnen. Aber wie definiert man gelingendes Leben? Wie sorge ich mich um das Wohl meiner Lieben, ohne das irdische Glück aller Menschen aus dem Blick zu verlieren?

Silvestertagung – KIRCHE – quo vadis?

Die, die „mich in vielem so ärgert, plagt, mir Kummer und Sorgen macht“, ist dieselbe, „der ich wie keiner anderen geschichtlichen Macht tief dankbar bin.“ So beschreibt der katholische Publizist und Schriftsteller Walter Dirks in seiner Autobiographie das Verhältnis zu seiner „problematischen Kirche“. Mehr als 50 Jahre später hat sich der hier angedeutete Zwiespalt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Umbrüche in den christlichen Gemeinden weiter ausgebreitet, ja noch deutlich verstärkt. Die allgegenwärtige Volkskirche, welcher der Quickborner Dirks erlebte, ist ebenso passé wie das katholische Milieu, dem der Arbeitersohn entstammte. Die Fremdheit kirchlicher Sprache und Riten, ihrer Ämter und Hierarchien scheint konfessionsübergreifend vor allem für junge Menschen heute kaum mehr vermittelbar, und scheint nicht nur für diese weiter an Interesse und Bedeutung zu verlieren. Aber auch wir tragen unsere eigene Version des leidigen Doppelthemas von Resignation und Engagement, von Enttäuschung und Hoffnung, von Zorn und Zuneigung in uns. Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Not mit der Kirche ja immer auch die Not mit uns selbst, mit unserem eigenen Christsein mit einschließt. Diese Spannung bleibt  keineswegs äußerlich; es ist die Grenze zwischen Liebe und Verweigerung, zwischen Glaube und Unglaube, die mitten durch uns selbst hindurch läuft.
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