Religion

Burg Rothenfels

Tagung für junge Familien und Erwachsene – Judentum – zwischen Religion und Tradition

Das Judentum ist die älteste der drei monotheistischen (oder auch abrahamitischen) Religionen. Es bildet in vielerlei Hinsicht die geistige Grundlage für Christentum und Islam. Was macht aber das Judentum aus? Wofür steht es? Wie hat es sich entwickelt und welche Strömungen gibt es innerhalb des Judentums? Was bedeutet das Judentum für mich heute als Christ, als Christin? Wie wird das Judentum in Deutschland konkret gelebt?

Tagung für junge Familien und Erwachsene – ISLAM und KULTUR

„Heutzutage ist das wichtigste zu lernen, wie man andere Völker versteht. Und zwar nicht nur deren Musik, sondern auch ihre Philosophie, ihre Haltung, ihr Verhalten. Nur dann können sich die Nationen untereinander verstehen.“

Helmut Schmidt

ISLAM und KULTUR

Die kulturelle Vielfalt gehört zu unserer heutigen Gesellschaft. In München beispielsweise leben … Mehr ...

Silvestertagung – KIRCHE – quo vadis?

Die, die „mich in vielem so ärgert, plagt, mir Kummer und Sorgen macht“, ist dieselbe, „der ich wie keiner anderen geschichtlichen Macht tief dankbar bin.“ So beschreibt der katholische Publizist und Schriftsteller Walter Dirks in seiner Autobiographie das Verhältnis zu seiner „problematischen Kirche“. Mehr als 50 Jahre später hat sich der hier angedeutete Zwiespalt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Umbrüche in den christlichen Gemeinden weiter ausgebreitet, ja noch deutlich verstärkt. Die allgegenwärtige Volkskirche, welcher der Quickborner Dirks erlebte, ist ebenso passé wie das katholische Milieu, dem der Arbeitersohn entstammte. Die Fremdheit kirchlicher Sprache und Riten, ihrer Ämter und Hierarchien scheint konfessionsübergreifend vor allem für junge Menschen heute kaum mehr vermittelbar, und scheint nicht nur für diese weiter an Interesse und Bedeutung zu verlieren. Aber auch wir tragen unsere eigene Version des leidigen Doppelthemas von Resignation und Engagement, von Enttäuschung und Hoffnung, von Zorn und Zuneigung in uns. Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Not mit der Kirche ja immer auch die Not mit uns selbst, mit unserem eigenen Christsein mit einschließt. Diese Spannung bleibt  keineswegs äußerlich; es ist die Grenze zwischen Liebe und Verweigerung, zwischen Glaube und Unglaube, die mitten durch uns selbst hindurch läuft.
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