Tagung für junge Familien und Erwachsene – Wir wollen frei sein – Sucht geht uns alle an…
Wir wollen frei sein – Sucht geht uns alle an… Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In […]
Wir wollen frei sein – Sucht geht uns alle an… Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In […]
„Die sprichwörtliche Rede vom „Buch mit sieben Siegeln“ stammt aus der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der christlichen Bibel (Offenbarung Kap. 5,1ff.). Wenn, so die Offenbarung, „das Lamm“ – gemeint ist damit Christus – die Siegel der Reihe nach öffnet, breitet sich vor den Lesenden nach und nach eine gespenstische, endzeitliche Szenerie aus, Angst und Schrecken, Kampf und Krieg.
Das hätte man ja eigentlich in der Bibel nicht erwartet – oder? Tatsächlich hängen wohl mindestens vier – oder fünf? – der sieben Siegel, die für uns heute Lesende auf der Bibel liegen, mit der teilweisen Gewaltverhaftetheit der biblischen Sprache und Texte zusammen. Es soll schon Stimmen gegeben haben, die die Bibel auf den Index jugendgefährdender Schriften setzen wollten – mit gutem Recht? Dieselbe Jugend – es sollen auch Erwachsene dabei sein – begeistert sich aber für Fantasy-Literatur und Fantasy-Filme im Stil etwa des „Herrn der Ringe“. Sie ahnen dabei oft nicht, wie sehr das Gefüge dieses ganzen Genres, die Figuren, die Konflikte von der Verarbeitung der biblischen Tradition bestimmt sind.
Medien, Erziehung, Umfeld, Zeit, Geld . . .
was meinst du, entscheidet darüber was wir essen?
Entscheiden wir mit dem Kopf oder aus dem Bauch heraus?
Muss man sich zu gesunder Ernährung überreden?
Jeder weiß was gesund wäre, aber wen Interessiert das wirklich?
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Nutella im Supermarkt-Regal immer auf Augenhöhe steht? Oder weshalb „merci“-Schokolade besser schmeckt als die Hausmarke von Aldi - obwohl beide von derselben Firma hergestellt werden?
Wer steckt eigentlich hinter all diesen Konsumgütern? Was animiert uns zum Kauf, was nicht?
Das unfassbare Ausmaß an Schrecken, Leid und Schuld der NS – Zeit hat alle geprägt. Verfolgte, Flüchtlinge, Vertriebene, Kriegskinder, Bombenopfer, Soldaten, Täter, Mitläufer....
Meist wurde über das Erlebte in den Familien geschwiegen. Es wurden innere Mauern aufgebaut um zu überleben.
Doch die weitreichenden Auswirkungen leben oft in den Kindern und Enkeln weiter und den nachfolgenden Generationen wird häufig nur durch Zufall bewusst, dass ihr Leben noch von den langen Schatten des längst vergangenen Krieges begleitet wird.
Osterfreizeit der Quickborn-Jugend auf dem Senklerhof
Christliche Weltverantwortung und die Option für die Armen in einem reichen Land. Die Armen „sind die Privilegierten bei Jesus, sie müssen auch die Privilegierten in seiner Kirche sein“ – so formulierte es einst die Würzburger Synode. Wie kann es sein, dass in einem reichen und christlich geprägten Land wie unserem die Armut noch immer vielen Menschen ein Leben in Würde und Teilhabe verwehrt? Und wie gehen wir aus unserer christlichen Weltverantwortung heraus damit um?
Tagung für junge Erwachsene – veranstaltet vom Quickborn-Arbeitskreis – mit vielen Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch. Mit Prof. Dr. Franco Rest, Dortmund.
Werkwoche der Quickborn-Älterengemeinschaft und ihrer Freunde. Mit Dr. G. Fuchs, Dr. W. Mogge, Dr. B. Mogge-Stubbe u. a.: Vorträge, Gespräch, Singen, Gymnastik, Gottesdienst, Musik, Literatur, Tanz, Malen.
Die, die „mich in vielem so ärgert, plagt, mir Kummer und Sorgen macht“, ist dieselbe, „der ich wie keiner anderen geschichtlichen Macht tief dankbar bin.“ So beschreibt der katholische Publizist und Schriftsteller Walter Dirks in seiner Autobiographie das Verhältnis zu seiner „problematischen Kirche“.
Mehr als 50 Jahre später hat sich der hier angedeutete Zwiespalt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und strukturellen Umbrüche in den christlichen Gemeinden weiter ausgebreitet, ja noch deutlich verstärkt.
Die allgegenwärtige Volkskirche, welcher der Quickborner Dirks erlebte, ist ebenso passé wie das katholische Milieu, dem der Arbeitersohn entstammte.
Die Fremdheit kirchlicher Sprache und Riten, ihrer Ämter und Hierarchien scheint konfessionsübergreifend vor allem für junge Menschen heute kaum mehr vermittelbar, und scheint nicht nur für diese weiter an Interesse und Bedeutung zu verlieren.
Aber auch wir tragen unsere eigene Version des leidigen Doppelthemas von Resignation und Engagement, von Enttäuschung und Hoffnung, von Zorn und Zuneigung in uns. Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Not mit der Kirche ja immer auch die Not mit uns selbst, mit unserem eigenen Christsein mit einschließt. Diese Spannung bleibt keineswegs äußerlich; es ist die Grenze zwischen Liebe und Verweigerung, zwischen Glaube und Unglaube, die mitten durch uns selbst hindurch läuft.