Tagungsbericht zum 2.1.2017

Auf dem Weg zu einem merklich weniger bevölkerten Frühstück war leichter Schneefall, der mit einer leichten Erwärmung dafür sorgte, dass nicht nur die Bäume und Sträucher, durch die vorangegangenen Nebeltage reifbedeckt, zur winterlichen Stimmung beitrugen.

Der Vortrag mit dem Titel Kosmologie war, wie in den vergangenen Tagen, sehr spannend und führte hinterher zu einem Austausch in meinem Gesprächskreis mit einer unglaublichen Lebendigkeit und Tiefe, die ich, in meiner langjährigen Erfahrung als Leiterin, selten erlebt habe. Das spricht für die hervorragenden Impulse von Patrick Becker, der es verstanden hat, die Zuhörer mitzunehmen, uns an diesem Tag an die (Un)Möglichkeit der Welt der Wunder heranzuführen und mit der Frage zu entlassen: wie und ob Gott heute im Hier und Jetzt zugegen ist.

Wie fast jeden Tag ging der Gesprächskreis sehr knapp vor dem Mittagessen auseinander, was die Platzsuche für das Mahl nicht einfach gestaltete. Zur Freude vieler, nicht nur der Kinder, gab es Kaiserschmarrn und die „Wohlfühlsoße“, die vom Referenten im Vortrag in den Raum gestellt wurde, im Zusammenhang mit dem Kirchenliedgut: ob wir wissen was wir Singen?

Mein Tag ging straff weiter mit der Gottesdienstvorbereitung für den Abschlussgottesdienst, dem Gesprächskreisleitertreffen, das seit dieser Tagung einen neuen Platz im Tagesverlauf hat, was sich als sehr positiv erwiesen hat.

Vor dem Gottesdienst gab es es noch eine ganz besondere Aktion!!!
Am Silvesterabend vor der Veranstaltung gab es eine geheime Absprache mit den Tagungsteilnehmern, von Löbby ausgenommen, die zu dem Zeitpunkt fern des Geschehens gehalten wurde.
Wir wurden instruiert uns gg. 16.40 in dem Bereich der Innenburg, auch in den umliegenden Gebäuden bereitzuhalten zu einem Flashmob – denn Bärbel hatte mal wieder etwas umgedichtet!
Eine Trompetenfanfare signalisierte den Beginn mit Löbbys Eintreffen vor dem Weihnachtsbaum der Innenburg.
(Ja, man lese und staune: auf dem Burghof stand dies Jahr ein beleuchteter Weihnachtsbaum!!!!!!!!!!)
Wir sangen für sie zum Abschied ihrer langjährigen Tätigkeit als Sprecherteammitglied, was viele von uns sehr berührte und nicht zuletzt Löbby selbst, die mit einer solchen Aktion überhaupt nicht gerechnet hatte. Vielen Dank an dieser Stelle, Löbby, für all dein Tun!

Im Kindergottesdienst wurde uns der Schöpfungsbericht mit einer Einfachheit und Dichte nahe gebracht, in einer Qualität, die mich jetzt noch staunen lässt.

Eine geführte Diskussion im Plenum am Abend, mit Patrick Becker u.A. auf dem heißen Stuhl, war ein gelungener Abschluss der Abendveranstaltungen. Sehr spannend und anregend!

Es gibt zwei, inzwischen traditionell wiederkehrenden TOP´s am 2. 1. jeden Jahres:
die Taizé-Meditation (berührend und mit viel Tiefe gestaltet, vielen Dank!) und die `Lady´s Night´.

Für Ladys eigentlich ein Muss und für die Herren der Schöpfung eine Quelle der Inspiration– wer noch nie da war, hat was verpasst! Jeder der etwas zu knabbern haben wollte, musste auch dieses Jahr wieder ein Gedicht verfassen. Diesmal ein Liebesgedicht. Vorzugsweise eines für die Damen am Tresen, Bärbel und Esther.
Aber ich war Zeuge, das für die eine oder andere anwesende Dame/Herrn von einer Gattin oder Gatten die/derselbe auf diese Weise durch spontane Lyrik bedacht wurde. Ein sehr strapaziöser Abend  für die Lachmuskulatur!

Fundstück des Tages war ein Gehstock, was für generationsübergreifende Teilnahme spricht und für eine wundersame Heilung zeugt???

Wann ich im Bett war, verrate ich nicht.

Regula

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